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Michael Ziehl

Kooperationen zwischen Bürgerinitiativen und Stadtverwaltungen zur Stärkung Urbaner Resilienz am Beispiel des Gängeviertels in Hamburg

Wie können Bürger und Stadtverwaltungen zusammenarbeiten, um Städte zukunftsfähig zu gestalten?
Am Beispiel der Kooperation des Gängeviertel mit der Stadt Hamburg untersucht Michael Ziehl, wie das funktionieren kann.… weiter

Antje Velsinger

Utopische Körper

Unsere Gegenwart verdeutlicht, wie weit es entfernt scheint, Zukunft als positiv besetztes Versprechen zu sehen. Seit Beginn der Postmoderne scheint jeder Gedanke an Utopie weltfremd und unrealistisch: zum einen sind die aktuellen Konflikte zu komplex, zum anderen sind aus heutigem Blickwinkel alle Versprechen der Moderne gescheitert, stattdessen scheinen religiöse Glaubensentwürfe eine neue Attraktivität zu entfalten.… weiter

Paula Hildebrandt

Welcome City

“The first rule on the stage of the city:
always create the impression to be on the move to a very particular place.“

Massimo Carlotto, The Refugee (1994)

The promise of the city has not lost its appeal, on the contrary.… weiter

Constanze Schmidt

Arbeit erfinden

Art & Agency in der Berufsorientierung

In unserer Gesellschaft hat Arbeit als Leistungsprinzip alle Lebensbereiche durchdrungen. Die negativen Folgen der Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt können sich bei Erwachsenen in Form von Burnout zeigen. Auch die jungen Menschen in unserer ‚Erschöpfungsgesellschaft’ spüren deren Prinzipien.… weiter

Moritz Frischkorn

Material Citizenship

In seinem künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsprojekt ‘Material Citizenship’ beschäftigt Moritz Frischkorn sich mit der Frage, wie Alltagsgegenstände und Dinge durch Choreographie artikuliert werden können, um Teil von bürgerschaftlichen Kollektiven zu werden. Angelehnt an die Handlungstheorie Bruno Latours und jüngere objekt-orientierte Philosophie entwickelt er choreographische Ontologien und forscht nach Dingen als Performer.… weiter

Thari Jungen

Faking Citizenship – Wie mit Dokumenten und Artefakten Teilhabe und Ausschluss organisiert werden

Citizenship und damit die Zugehörigkeit zum Kollektiv wird im modernen Nationalstaat nicht zuletzt über die Herstellung und Ausgabe von bestimmten Dokumenten organisiert: Geburtsurkunden, Pässe und Arbeitserlaubnisse sind nur einige Beispiele für Dokumente, die verschiedene Stufen und Qualitäten der Zugehörigkeit markieren.… weiter

Katharina Kellermann

Citizenship und Politiken der Erinnerung. Sound als erinnerungskulturelles Medium im postkolonialen Hamburg.

Die Rolle der Hansestadt im deutschen Kolonialismus und entsprechende Spuren davon im Stadtraum wie in einer öffentlichen Debatte, sind als erinnerungspolitisches Feld Ausgangspunkt für eine Beschäftigung mit performativen Formen der Erinnerung, Geschichtsaufarbeitung und Geschichtsschreibung durch das Medium Sound.… weiter

Maike Gunsilius

PERFORM CITIZENSHIP!? – DIE SCHULE DER MÄDCHEN

Wie werden wir zusammen leben? Was heißt es in der aktuellen gesellschaftlichen Konstellation, ‚Bürgerin’ im Sinne eines aktiv gestaltenden Mitglieds unserer postmigrantischen (Foroutan u. a. 2014) Gesellschaft zu sein? Wie artikuliert sich dieses Bürger_innen-Sein, in welchen Öffentlichkeiten und unter welchen Bedingungen?… weiter

Liz Rech

Performing Citizenship – Versammlung in (der) Bewegung. Die Körper der Bürgerschaft/en und ihre Bewegungen im Raum

Die Begriffe BEWEGUNG und MOBILISIERUNG sind hochinteressante – weil doppeldeutige – Begriffe, die zum einen auf das Feld der Politik, zum anderen aber auch auf den Bereich des Körpers und der Choreographie verweisen.… weiter