{"id":560,"date":"2015-10-26T12:34:44","date_gmt":"2015-10-26T12:34:44","guid":{"rendered":"http:\/\/performingcitizenship.de\/data\/?p=560"},"modified":"2015-11-21T18:28:28","modified_gmt":"2015-11-21T18:28:28","slug":"vortragsreihe-mit-anke-haarmann-mieke-matzke-karim-benammar-und-wolfgang-krohn","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/performingcitizenship.de\/data\/vortragsreihe-mit-anke-haarmann-mieke-matzke-karim-benammar-und-wolfgang-krohn\/","title":{"rendered":"[:de]Vortragsreihe mit Anke Haarmann, Mieke Matzke, Karim Benammar und Wolfgang Krohn[:en]Public course of lectures with Anke Haarmann, Mieke Matzke, Karim Banammar and Wolfgang Krohn[:]"},"content":{"rendered":"<p>[:de]Im Wintersemester 2015\/2016 wird es im Rahmen des Kolloquiums &#8222;Methoden, Ans\u00e4tze und Strategien k\u00fcnstlerischer Forschung\u201d eine Reihe \u00f6ffentlicher Vortr\u00e4ge geben. Die Veranstaltungen besch\u00e4ftigen sich vorwiegend mit methodischen Fragen k\u00fcnstlerischer und performativer Forschung.<\/p>\n<p>Den Auftakt gestaltet am 03. November 2015 die Konzeptk\u00fcnstlerin und Theoretikerin zur visuellen Kultur Anke Haarmann, die uns einen Einblick in ihre Methodologie des k\u00fcnstlerischen Forschens gew\u00e4hrleistet. Am 17. November ist die Performance-K\u00fcnstlerin und Theaterwissenschaftlerin Mieke Matzke zu Gast und spricht \u00fcber Formen forschender Theaterpraxis. Der Philosoph Karim Benammar l\u00e4dt am 24. November unter dem Titel \u201eRethinking Citizenship\u201c zu einem <a href=\"http:\/\/www.k3-hamburg.de\/de\/veranstaltungen\/?kat=2#1784\" target=\"_blank\">Public Dialogue<\/a> ein. Den 01. Dezember gestaltet der Wissenschaftsphilosoph Wolfgang Krohn und spricht in seinem Vortrag \u00fcber die \u201eGesellschaft als Labor\u201c.<\/p>\n<p><strong>\u00d6ffentliche Veranstaltungen Wintersemester 2015\/2016<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>03.11.2015, 18.00 \u2013 20.00 Uhr, K3 &#8211; Zentrum f\u00fcr Choreographie, Jarrestra\u00dfe 20, 22303 Hamburg<\/strong><\/p>\n<p><strong>Anke Haarmann: \u201e<\/strong><strong>Kunst und Methode\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Das Ziel k\u00fcnstlerischer Forschung kann nicht sein, \u00e4sthetische Praktiken blo\u00df mit dem Zusatz von natur-, geistes- oder sozialwissenschaftlichen Forschungsverfahren in den Stand der Wissenschaftlichkeit hinein zu versetzen. Kunst + Text macht keine \u00e4sthetische Forschung. Das Ziel m\u00fcsste sein, die origin\u00e4ren \u00e4sthetischen Praktiken des k\u00fcnstlerischen Forschens zu identifizieren und zu reflektieren. Aber kann es eine Methodologie k\u00fcnstlerischen Forschens geben?<\/p>\n<p>Anke Haarmann arbeitet als Konzeptk\u00fcnstlerin, Kuratorin und Theoretikerin zur visuellen Kultur, zur k\u00fcnstlerischen Forschung und Epistemologie, zur Theorie des Subjekts sowie zum \u00f6ffentlichen Raum.<\/p>\n<p><strong>17.11.2015, 18.00 \u2013 20.00 Uhr, K3 &#8211; Zentrum f\u00fcr Choreographie, Jarrestra\u00dfe 20, 22303 Hamburg<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mieke Matzke: \u201e<\/strong><strong>(Selbst-)Beobachtung \u2013 Formen forschender Theaterpraxis\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Zahlreiche Inszenierungen der letzten Jahrzehnte machen das Theater selbst zum Untersuchungsgegenstand. Die Auff\u00fchrung wird zum Experimentalaufbau, der die Bedingungen des Theaters untersucht. \u00a0Ausgehend von der Pr\u00e4misse, dass die k\u00fcnstlerische Praxis selbst Theatertheorie generiert, soll im Vortrag zu fragen sein, welche Theorien und Methoden des Forschens in der k\u00fcnstlerischen Praxis entwickelt werden. Wie k\u00f6nnen die Verkn\u00fcpfungen der Beziehung von Theater-Praxis und Theorie, die Reibungen, Widerst\u00e4nde und Diskurse beschrieben werden?<\/p>\n<p>Mieke Matzke ist Performance-K\u00fcnstlerin und Theaterwissenschaftlerin. Sie ist Gr\u00fcndungsmitglied der Performance Gruppe She She Pop.<\/p>\n<p><strong>24.11.2015, 18.00 \u2013 20.00 Uhr, K3 &#8211; Zentrum f\u00fcr Choreographie, Jarrestra\u00dfe 20, 22303 Hamburg <\/strong><\/p>\n<p><strong>Karim Benammar: Public Dialogue \u201eRethinking Citizenship\u201c <\/strong><\/p>\n<p>Wir verhalten uns immer weniger wie passive Konsumenten, sondern werden zunehmend zu proaktiven (Mit-)Schaffenden. Diese weitreichende Paradigmenverschiebung ver\u00e4ndert bestehende Machtdynamiken in Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Wirtschaft und Politik. Wie kann \u201ecitizenship\u201c heute durch neue Formen des Teilens und der Gemeinschaft anders gedacht werden? Wie beeinflusst diese Ver\u00e4nderung bestehende Autorit\u00e4tsbeziehungen, Eigentum, Verantwortung und Identit\u00e4t?<\/p>\n<p>Karim Benammar ist Philosoph und spezialisiert auf Strategien und Theorien des Denkens. Er unterrichtete an Universit\u00e4ten in Amsterdam und Kobe (Japan) und ist Autor des Buches Abundance and Reframing \u2013 The Art of Thinking Differently.<\/p>\n<p><strong>01.12.2015, 18.00 \u2013 20.00 Uhr, Fundus Theater, <\/strong><strong>Hasselbrookstra\u00dfe 25, 22089 Hamburg<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wolfgang Krohn: <\/strong><strong>\u201eDie Gesellschaft als Labor\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Die Vorstellung, als Versuchskaninchen f\u00fcr Innovationsprojekte herzuhalten, kommt nicht gut an \u2013 beim Einzelnen, in der Presse, in der Politik. Spannend wird es, wenn sich Akteure zusammentun, um gemeinsam ein Projekt zu entwerfen, dessen Durchf\u00fchrung voller \u00dcberraschungen und dessen Ausgang offen ist. Wenn sich die Akteure nicht der Illusion einer geradlinigen Abwicklung eines Plans hingeben, befinden sie sich in einem Gestaltungsprozess, in dem es um den Mut zum Probieren, um genaue Beobachtung, die Bereitschaft aus Irrt\u00fcmern und Fehlern zu lernen und um die Offenheit, die Ziele anzupassen, geht. Dies sind die Charakteristika von \u201eRealexperimenten&#8220; au\u00dferhalb der Wissenschaft. Sie finden statt in \u201eReallaboren&#8220; au\u00dferhalb der Forschungseinrichtungen. Der Vortrag soll zu einer Diskussion dar\u00fcber anregen, wie stark dieses Potential einer selbstexperimentellen Gesellschaft ist.<\/p>\n<p>Wolfgang Krohn ist Techniksoziologe und Wissenschaftsphilosoph. Er forscht und lehrte an der Universit\u00e4t Bielefeld.[:en]<\/p>\n<div id=\"primary\" class=\"col-md-9\">\n<article id=\"post-566\" class=\"post-566 post type-post status-publish format-standard hentry category-aktuelles no-featured-image\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>During the fall semester 2015\/2016 of the graduate school several public lectures will take place. The lectures will focus on questions on artistic and performative research. The dates are as following:<\/p>\n<p>03. November 2015 &#8211; Anke Haarmann: \u201eKunst und Methode\u201c<br \/>\n18.00 \u2013 20.00h , K3 &#8211; Zentrum f\u00fcr Choreographie, Jarrestra\u00dfe 20, 22303 Hamburg<\/p>\n<p>17. November 2015 &#8211; Mieke Matzke: \u201e(Selbst-)Beobachtung \u2013 Formen forschender Theaterpraxis\u201c<br \/>\n18.00 \u2013 20.00h , K3 &#8211; Zentrum f\u00fcr Choreographie, Jarrestra\u00dfe 20, 22303 Hamburg<\/p>\n<p>24.11.2015 &#8211; Karim Benammar: Public Dialogue \u201eRethinking Citizenship\u201c<br \/>\n18.00 \u2013 20.00h , K3 &#8211; Zentrum f\u00fcr Choreographie, Jarrestra\u00dfe 20, 22303 Hamburg<\/p>\n<p>01.12.2015 &#8211; Wolfgang Krohn: \u201eDie Gesellschaft als Labor\u201c<br \/>\n18.00 \u2013 20.00 Uhr, Fundus Theater, Hasselbrookstra\u00dfe 25, 22089 Hamburg<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<p>[:]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"excerpt\">[:de]Im Wintersemester 2015\/2016 wird es im Rahmen des Kolloquiums &#8222;Methoden, Ans\u00e4tze und Strategien k\u00fcnstlerischer Forschung\u201d eine Reihe \u00f6ffentlicher Vortr\u00e4ge geben. 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